Ausbildung in Deutschland – Chancen noch in diesem Jahr ergreifen!

Unternehmen in Deutschland können ausgeschriebene Ausbildungsplätze seit Jahren nicht in dem gewünschten Umfang besetzen. Die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen lag zum Stichtag 20. September 2021 bei rund 63.000.

Die Ausbildung in Deutschland hat gegenüber der Ausbildung in anderen Ländern Vorteile, da sie nicht allein schulisch oder im Rahmen eines Studiums erfolgt, sondern dual. Dual bedeutet drei Tage Praxis im Unternehmen und zwei Tage Berufsschule. Außerdem ist der Bedarf sehr hoch. Hier entscheidet allein die Kompetenz und der Eindruck des Auszubildenden. Nach erfolgreichem Abschluss besteht die Möglichkeit eine weitere Aufenthaltserlaubnis als Fachkraft zu erhalten.

Der Mindestlohn für Auszubildende liegt zwar aktuell noch bei € 585 im ersten Lehrjahr, aber die durchschnittlichen Ausbildungsvergütungen liegen deutlich höher. Nach der Übersicht des Bundesinstituts für Berufsbildung liegen die Ausbildungsvergütungen aber bereits im ersten Lehrjahr  bei durchschnittlich € 987 brutto, vergleiche:

https://www.bibb.de/de/12209.php

Botschaften verlangen eine Ausbildungsvergütung € 929 brutto im Monat. Wird das in Ihrem Traumberuf nicht erreicht, bestehen Lösungsmöglichkeiten durch z. B. die zehn Stunden wöchentliche Nebenbeschäftigung, Übernahme von Leistungen wie Kosten bzw. Logis durch den Ausbilder und anderem.

Wichtig: Für das Visum brauchen Sie ein Sprachzertifikat Deutsch auf dem Niveau B1. So eine Prüfung kann auch ohne Kurs abgelegt werden. Sofern Grundlagen vorliegen, lässt sich das noch in diesem Jahr schaffen, denn der Ausbildungsbeginn ist der 01.09.2022. Termine bei den Botschaften sind extrem schnell zu bekommen. Auch Auszubildende werden schon als zukünftige Fachkräfte gewertet.